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\begin{document}

\frontmatter

\begin{titlepage}
\thispagestyle{empty}

\vspace*{2cm}

\begin{center}

\textbf{\fontfamily{cmss}\fontseries{bx}\fontshape{n}\fontsize{14}{14pt}\selectfont Elektronische Schriftenreihe\\[0.5cm] der Universit"ats- und Stadtbibliothek K"oln, 4}

\end{center}

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\vspace{5cm}

\begin{center}

\textbf{\fontfamily{cmss}\fontseries{bx}\fontshape{n}\fontsize{30}{30pt}\selectfont Die Sammlung Eduard Pr"ussen in der\\Universit"ats- und Stadtbibliothek K"oln\\[1cm]Buch- und Presse-Illustrationen}

\vspace{0.5cm}

\textbf{\fontfamily{cmss}\fontseries{bx}\fontshape{n}\fontsize{14}{14pt}\selectfont Werkverzeichnis\\\lbrack Hauptband\rbrack}

\vspace{1cm}

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\vspace*{3cm}

\textbf{\fontfamily{cmss}\fontseries{bx}\fontshape{n}\fontsize{14}{14pt}\selectfont Universit"ats- und Stadtbibliothek K"oln}

\end{center}

\newpage
\thispagestyle{empty}

\vspace*{17cm}

\textbf{\fontfamily{cmss}\fontseries{bx}\fontshape{n}\fontsize{10}{10pt}\selectfont Herausgeber: Der Direktor der Universit"ats- und Stadtbibliothek K"oln\\Prof. Dr. Wolfgang Schmitz\\Anschrift: Universit"atsstr. 33, 50931 K"oln\\Internet: http://www.ub.uni-koeln.de\\Redaktion \& Layout: Christiane Hoffrath, Oliver Flimm\\Druck: USB K"oln\\ \\\copyright 2011 USB K"oln}

\end{titlepage}

%\thispagestyle{empty}

%\begin{verbatim}


%Copyright (c) 2005-2011 Oliver Flimm <flimm@openbib.org>

%Es wird die Erlaubnis gegeben dieses Dokument zu kopieren, verteilen
%und/oder zu veraendern unter den Bedingungen der GNU Free
%Documentation License, Version 1.1 oder einer spaeteren, von der Free
%Software Foundation veroeffentlichten Version; mit den
%Unveraenderlichen Abschnitten DEREN TITEL AUFGEZAEHLT sind, mit den
%Vorderseitentexten die AUFGEZAEHLT sind, und mit den Rueckseitentexten
%die AUFGEZAEHLT sind. Eine Kopie dieser Lizenz ist in dem Abschnitt
%enthalten, der mit "GNU Free Documentation License"
%\end{verbatim}

\mainmatter

\tableofcontents

\addchap{Vorwort}

Die Hauptaufgabe der Universit"ats- und Stadtbibliothek K"oln ist es,
ihrer Universit"at als zentrale Informationsbibliothek f"ur Forschung
und Lehre zu dienen. Als H"uterin des alten st"adtischen
Bibliotheksbestandes steht sie dar"uber hinaus in der Tradition des
Sammelns und Bewahrens kommunalen und landesgeschichtlichen
Kulturgutes.

Die "uber Jahre und Jahrzehnte zusammengetragenen Objekte
repr"asentieren jeweils eine einzigartige Absicht, denn
Sammlungsinhalte wie B"ucher und / oder Bilder dienen der
Verwirklichung der Idee: Wissen, K"onnen und "`Ansichten"' unter einem
bestimmten leitenden Aspekt zusammenzustellen. Dabei muss der
Sammelschwerpunkt nicht nur auf das Buch als klassisches
Bibliotheksgut ausgerichtet sein. Als Beispiele seien die bereits im
Jahr 2008 in einer begleitenden Ausstellung pr"asentierte
"Portraitsammlung" oder die "Sammlung Lesen" in der USB K"oln
genannt.

F"ur solcherart Bestandserweiterungen, wie sie auch die
Sammlung von Eduard Pr"ussen darstellt, ist die USB auf die
Unterst"utzung von Freunden und F"orderern des Hauses angewiesen. Mit
der Aufbereitung einer Sammlung "ubernimmt die Bibliothek gegen"uber den
Sammlern und Spendern die Verpflichtung, konservatorische Ma"snahmen zu
ergreifen und den Weg zu den Objekten auf vielfache Weise zu ebnen,
denn durch die Erschlie"sung und Pr"asentation soll allen Benutzern der
Universit"ats- und Stadtbibliothek der Zugang zu den besonderen
Materialien offen stehen. Diese grunds"atzliche Bedingung dient somit
gleicherma"sen der Forschung und Lehre der Hochschule, dem kulturellen
Ged"achtnis der Stadt und dem Andenken des Stifters.


Im Jahr 2010 entschloss sich Eduard Pr"ussen seine umfangreiche
Kollektion eigener k"unstlerischer Werke der Universit"ats- und
Stadtbibliothek K"oln zu "ubergeben. Die Sammlung besteht vorwiegend aus
Illustrationen in druckgraphischer Technik als Holz- und Linolschnitte
und als Radierungen. Mit diesem Vorlass erwirbt die Bibliothek das
Werk eines bedeutenden Buchillustrators, Buchk"unstlers und Graphikers,
der in diesem Fall nicht nur als K"unstler, sondern auch als Sammler
deutlich hervortritt.

Eduard Pr"ussen wurde 1930 in K"oln geboren. Seine k"unstlerische
Ausbildung erwarb er bei Anton Wolff und Professor Heinrich Hu"smann an
den K"olner Werkschulen. 1953 bis 1955 wirkte er am K"olner
Rautenstrauch-Joest-Museum (V"olkerkundemuseum). In dieser Zeit
entstanden wissenschaftliche Zeichnungen und Ausstellungsplakate. Von
1955 bis 1958 war Eduard Pr"ussen als Graphic Artist und Exhibition
Specialist im K"olner Amerika-Haus t"atig. Seit Ende der f"unfziger Jahre
arbeitet er als freier Graphiker und Illustrator in seiner
Heimatstadt, deren kulturellem Leben er seit Jahren eng verbunden ist.

Er hat nicht nur die Autoren bedeutender Werke wie B"oll, Tschechov,
Fontane, Kafka und viele andere mehr illustriert, er verlegt und
gestaltet mit seiner 1962 etablierten Handpresse "`Donkey-Press"' wahre
bibliophile Sammlerst"ucke. In den Sonderdrucken der Donkey-Press
gelingt es ihm auf humorvolle und k"unstlerische Art seine Arbeiten
geschickt zu bewerben.

Der K"unstler war von 1971 bis 1996 als Stadtgraphiker in Bergisch
Gladbach t"atig und in dieser Zeit f"ur das gesamte graphische
Erscheinungsbild der Stadt verantwortlich. Neben vielen Plakaten,
Drucksachen, Kalendern, Stadt- und Wanderpl"anen ist besonders der
graphisch aufbereitete Namensschriftzug der Stadt bekannt, der zum
offiziellen Markenzeichen Bergisch Gladbachs geworden ist. Damit
geh"ort Eduard Pr"ussen nicht nur zu den Buchillustratoren und
Buchmachern, sondern er hat immer auch als klassischer Graphiker
gearbeitet, dessen Ideen und Werke bis heute standhalten und nicht
einem fortschreitenden Zeitgeist unterliegen. F"ur seine beispielhafte
Anzeigengestaltung (illustrativ gestaltete Anzeigenserie) wurde er
folglich mit einer Medaille des Bayerischen Werbe-Fachverbandes
ausgezeichnet.

Als Eduard Pr"ussen anl"asslich seines 80. Geburtstags seine Sammlung
der Universit"ats- und Stadtbibliothek "ubergab, bedankte sich die USB
mit der Herausgabe des Buches "`K"olner K"opfe"', das als
Sonderver"offentlichung der Schriften der Universit"ats- und
Stadtbibliothek 2010 erschienen ist. Bei den "`K"olner K"opfen"' handelt
es sich um Portr"ats herausragender Pers"onlichkeiten der Stadt von
seiner Hand. In einer verkleinerten Version hatte der K"unstler die
zweifarbigen Linolschnitte f"ur die Titelbilder auf den Einladungen zur
Teestunde der Gesellschaft geschaffen. Die begleitenden Texte der
dargestellten Pers"onlichkeiten, die jedes Portr"at beschreiben,
verfasste Dr. Werner Sch"afke, ehemaliger Direktor des K"olnischen
Stadtmuseums.

Mit dem gedruckten Werkverzeichnis m"ochten wir dem Wunsch nach einem
weiteren Pr"ussen-Buch entgegenkommen. Zur Erschlie"sung einer solchen
Sammlung bedarf es der ungeteilten Aufmerksamkeit des erschlie"senden
Bibliothekars, der sich tief in die spezielle Materie einf"uhlen
muss. Ein besonderer Dank gilt daher unserem ehrenamtlichen
Mitarbeiter Herrn Bibliotheksamtsrat i. R. Ernst Stinner, der sich
dieser Aufgabe mit gro"sem Engagement und gro"ser Gewissenhaftigkeit
gewidmet hat. Der Katalog der Sammlung Pr"ussen bildet das Herzst"uck
des gleichnamigen Online-Portals, das unter der URL
http://pruessen.ub.uni-koeln.de erreichbar ist. Neben vielf"altigen
Recherchem"oglichkeiten sind hier viele Informationen zu Eduard
Pr"usssen und seinen Werken zusammengestellt worden. Frau
Dipl.-Bibl. Christiane Hoffrath ist dabei f"ur ihre unerm"udliche
Unterst"utzung (z.B. die IT-Betreuung), aber auch ihre Begeisterung zu
danken, mit der sie das Projekt vorantrieb.

Der Katalog bildet gleicherma"sen das Fundament f"ur diesen ersten
Teilband eines klassischen Werkverzeichnisses. Der hiermit vorgelegte
Hauptband "`Buch- und Presse-\-Illustra\-tionen"' beschreibt in
chronologischer Reihenfolge diese beiden wichtigen S"aulen der
Pr"us\-sen\-schen Produktion. Mindestens ein weiterer Teilband wird folgen,
der Werbe-Illustra\-tionen, Plakate, Exlibris und viele weitere
Publikationsformen des K"unstlers beinhaltet. Ein Abschluss dieser
kleinen Reihe "`Werkverzeichnisse"' ist nicht abzusehen, da der K"unstler
weiterhin aktiv ist und wir zugegebenerma"sen recht eigenn"utzig hoffen,
dass ein oder andere heute noch nicht existente St"uck ebenfalls in die
Sammlung einf"ugen zu d"urfen.

Eduard Pr"ussen hat f"ur seine Sammlung ein Selbstportr"at gefertigt, das
sowohl das Onlinesammlungs-Portal als auch diese Werkverzeichnis
schm"uckt. Gedankt sei den Buchbinderinnen der Buchbinderei der USB,
die den Katalog in einen Handeinband gebunden haben. Wir bieten mit
diesem in limitierter Auflage erscheinendem bibliophilen Sammlerst"uck
einen detaillierten Einblick in die Sammlung und er"offnen damit die
M"oglichkeit zu einer intensiven Besch"aftigung mit dem Werk des
K"unstlers.


Prof. Dr. Wolfgang Schmitz\newline
Direktor der Universit"ats- und Stadtbibliothek K"oln

\addchap{Einleitung}

\minisec{Anlass zum Vorlass - ein Gl"ucksfall !}

Mit dieser Feststellung beginne ich den Einblick in meine Gedanken und
"Uberlegungen zum Verbleib meiner illustrativen Arbeiten, die nunmehr
als "`Sammlung Pr"ussen"' in die Obhut der K"olner Universit"ats- und
Stadtbibliothek aufgenommen worden sind.

Dieser erste Band des Werkverzeichnisses beinhaltet zun"achst die Buch-
und Presse-Illustrationen.

Des Weiteren folgen erg"anzend die Auflistungen der Angewandten
Graphik, ExLibris, Werbe-Illustrationen, Plakate und Graphiken zur
Eigenwerbung. Wesentlich: Zu fast allen Arbeiten sind die Vorentw"urfe
und Skizzen sowie die Entw"urfe der endg"ultigen Fassung erhalten.

\minisec{Wie kommt es zu einem Vorlass?}

Bei mir war es so, dass im so genannten reiferen Alter, so zwischen 70
und 80, beim Betrachten der im Laufe einer rund f"unfzigj"ahrigen
k"unstlerischen T"atigkeit entstandenen und nun in Schubladen
"uberquellenden Graphiken sich unerbittlich die Frage stellte: Was wird
einmal aus alledem, wo wird es im besten Falle bleiben?

Diese meine Arbeit, zumeist Illustrationen in druckgraphischer Technik
als Holz- und Linolschnitte oder Radierungen entstanden, ist und war
immer bestimmender Teil meines Lebens. In dieser Arbeit und mit ihr
gestaltete sich mein ganzes Dasein. So sei doch wahrlich
nachzuvollziehen, dass die Gedanken um das "`Weiterleben"' dieser
Lebensarbeit mit der Zeit in begr"undete Besorgnis "ubergingen.

Die Wunschvorstellung, dass mit einer "Ubergabe, einer Schenkung, alles
beisammen bleiben k"onne, die Skizzen und Vorarbeiten, die Entw"urfe,
die endg"ultige, zur Ver"offentlichung gedachte Arbeit sowie der Abdruck
im Buch, in Zeitschrift oder Prospekt, war lange Zeit einer
Verwirklichung fern und herbe Entt"auschungen, auch mit einem gro"sen
deutschen Museum, mussten "uberstanden werden.

Ein Vorlass wurde auch deshalb angestrebt, um das ganze Geschehen, die
"Uberlassung eines so wesentlichen Teils meines Lebens, noch lebend und
lebendig, also mit Elan, begleiten zu k"onnen. Das ist dann sozusagen
ein Teil des eingangs erw"ahnten Gl"ucksfalls.

Der andere Teil ist dann in diesem Fall die Universit"ats- und
Stadtbibliothek in Person von Professor Dr. Wolfgang Schmitz, der mich
mit meinem Anliegen mit offenen Armen aufnahm, aber auch seiner engen
und engagierten Mitarbeiterin Frau Dipl.-Bibliothekarin Christiane
Hoffrath, M.A., sowie dem so zuverl"assigen ehrenamtlichen
Bibliotheksamtsrat i. R. Herrn Ernst Stinner zuzuschreiben. Sie k"onnen
aber nun auch bei all der M"uhe mit Erfassung und Archivierung den
Sch"opfer der "uberlassenen Bl"atter, B"ucher und Plakate um alle
notwendigen Ausk"unfte bitten und dadurch exakt kennzeichnend und mit
erg"anzenden Angaben ordnend das Leben der Sammlung festigen und
weitgehend erhalten.

In meinen ersten Gespr"achen mit Professor Schmitz habe ich als
Bedingung, es war aber auch die einzige, die Erwartung ge"au"sert, dass
die Sammlung "offentlich gemacht werde, also, dass sie Menschen
nahegebracht und zur Verf"ugung gestellt werde. Das alles scheint mir
nun mit der Einordnung meiner Sammlung in die Universit"ats- und
Stadtbibliothek besonders gut gelungen zu sein. Hier ist es eben
m"oglich, Interesse zu wecken und in Studien Zugang zu finden, mit der
M"oglichkeit, auf ein k"unstlerisches Arbeitsleben zur"uckzugreifen,
welches ausschlie"slich noch auf Papier entstanden ist und fern dem
Computer reiche Ernte eingefahren hat.

Fast alle Arbeiten waren an Termine gebunden. Die
Presse-Illustrationen waren an Erscheinungsdaten der Zeitungen
gekoppelt, dabei ging es um Tage oder Stunden, und auch f"ur die
Buchillustrationen stand die Drucklegung fest. So manche Nacht war
solcherma"sen der Entwurfsarbeit, einer Radierung oder einem
Linolschnitt vorbehalten, um nach getaner Arbeit umso erl"oster in den
fr"uhen Morgen hinein zu schlafen. Auch solche unter Zeitdruck
entstandene Arbeiten waren erf"ullend und lebensbereichernd.

Um abschlie"send noch bei dem erw"ahnten Gl"ucksfall zu bleiben: Ich
freue mich, mein bisher entstandenes k"unstlerisches Lebenswerk gesamt
in so sympathischer und sorgsamer Obhut zu wissen und hoffe, dass mir
ein holdes Schicksal noch weitere Zeit bel"asst, immer wieder mit Rat
und Ausk"unften mit allen Verantwortlichen in lebendigem Austausch zu
bleiben. Auch denen, die m"oglicherweise im Rahmen ihres Studiums f"ur
meine Arbeiten Neugier und Interesse zeigen, eine fruchtbare
Vermittlung zu bieten und etwas von dem, was mir ein so reiches und
gl"uckliches Leben beschert hat, weitergeben zu k"onnen.

Ich will aber auch weiterhin t"atig sein - es dr"angt mich danach - und
so erscheint in mir schon die Vision eines zweiten Vorlasses, bevor
mein Verschwinden von der B"uhne meines sch"onen Lebens trauriger Anlass
zum Nachlass werden k"onnte.

Jedoch die Freude und Hoffnung auf ein weiteres Schaffen ist bislang
ungetr"ubt und wird noch durch die Aufnahme meines \OE{}uvres von der
Universit"ats- und Stadtbibliothek zus"atzlich erhellt.

Eduard Pr"ussen, Juli 2011

\chapter{Buchillustrationen [% buchillustrationen_year_min %] - [% buchillustrationen_year_max %]}

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\chapter{Presse-Illustrationen [% presseillustrationen_year_min %] - [% presseillustrationen_year_max %]}

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- Erweiterung um Vorwort
- 590 wird bei Presse-Illustrationen
vorrangig ausgegeben, falls nicht
vorhanden, dann die Ueberordnung
r5494 by flimm on Sep 23, 2011   Diff
- Korrekturen: Raender, Bindung,
Abstaende
r5220 by flimm on Jun 28, 2011   Diff
- Anpassung des Layouts, Kapitel, etc
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