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Spielregeln
Auszug aus den Schmidt-Spiele Halmaspielregeln
SpielzielWelcher der zwei Spieler es zuerst schafft, seine Spielsteine durch geschickte Züge in den gegenüberliegenden Hof zu bringen, gewinnt das Spiel. SpielvorbereitungEs wird mit dem 6-zackigen Stern gespielt. Jeder Spieler setzt 15 Kegel einer Farbe auf einen Hof, dessen gegenüberliegender Hof nicht belegt ist. SpielablaufJeder Spieler versucht so schnell und geschickt wie möglich, seine Kegel in den gegenüberliegenden Hof zu bringen. Die einzelnen Spieler bewegen der Reihe nach abwechselnd einen eigenen Kegel. Mit einem Kegel kann man entweder ziehen oder springen. ZiehenMan zieht seine Spielsteine über Linien von Punkt zu Punkt. Alle Zugrichtungen sind erlaubt: ein Feld waagerecht, diagonal nach rechts oder links, rückwärts oder seitwärts, je nach Belieben. Auf jedem Feld darf nur 1 Kegel stehen. SpringenEin gegnerischer, aber auch ein eigener Kegel, der direkt vor oder neben einem steht, kann übersprungen werden, wenn unmittelbar dahinter ein freies Feld ist. Aber aufgepasst: Obwohl die Kegel wie beim Damespiel übersprungen werden, werden sie nicht aus dem Spiel herausgenommen. Während des Sprunges darf die Richtung nicht verändert werden: Das Zielfeld muss also die Verlängerung der Linie vom Ausgangsfeld zum übersprungenen Spielstein darstellen. KettensprüngeKettensprünge sind aufeinander folgende Sprünge. In einem Zug können dabei mehrere Kegel übersprungen werden. Hinter jedem Kegel muss sich dabei ein freies Feld befinden. Die Richtungen zwischen den einzelnen Sprüngen können beliebig gewechselt werden, auch Zickzacksprünge sind erlaubt. Wie weit ein Spieler bei einem Kettensprung springt, bleibt ihm selber überlassen. Jeder Spieler sollte versuchen, mit den eigenen Kegeln Ketten aufzubauen, damit die eigene Mannschaft schneller vorankommt. Der Gegner kann davon natürlich auch profitieren. Taktische SpieltippsEs liegt im Interesse eines jeden Spielers, in seinem Zug so viel wie möglich zu springen, um schneller im gegenüberliegenden Hof anzukommen. Er sollte darauf achten, seine Gegenspieler am Springen zu hindern. Seine Kegel stellt er dabei so auf, dass sich hinter ihnen kein freies Feld befindet. Ein gegnerischer Kegel kann bis zuletzt in seinem Hof eingeschlossen werden. SpielendeDas Spiel ist sofort beendet, wenn ein Spieler mit seinem letzten Kegel das letzte noch freie Zielfeld im gegenüberliegenden Hof besetzt hat. |
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